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Das sollte Kommunen, Kirchengemeinden und auch Bestatter interessieren

Drei saarländische Unternehmen arbeiten an einem ambitionierten Projekt, das als echte Innovation bezeichnet werden darf und eine neue Beisetzungsart für Urnenbestattungen begründen möchte: das Kolumbarium als Kunstwerk!

Würde dieses Kunstwerk nicht in einer Trauerhalle stehen, man könnte ein staunendes „Wow“ wohl nicht wirklich unterdrücken. So aber muss die Begeisterung für das Gesehene so lange warten, wie es die Pietät verlangt. Aber dann! Was seit kurzem in der denkmalgeschützten Alten Trauerhalle auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof zu bestaunen ist, verbindet Kunst, Funktion und Technik auf geradezu kongeniale Weise und wird – so der Anspruch – die Trauerkultur um ein ästhetisches Ausrufezeichen bereichern.

Doch der Reihe nach. Das Wort Kolumbarium – wohl nicht jedermann geläufig – kommt aus dem Lateinischen. Altrömische Grabkammern mit reihenweise übereinander angebrachten Nischen zur Aufnahme von Urnen nach Feuerbestattungen wurden so benannt. Heute bezeichnet man als Kolumbarium ein meist oberirdisches Bauwerk, das der Aufbewahrung von Urnen oder Särgen dient und oft einem Friedhof oder Krematorium angegliedert ist.

Es passt perfekt in die Zeit, die traditionell weitverbreiteten Bestattungsarten um neue Akzente zu erweitern. Denn, es ist deutlich wahrnehmbar, dass sich die Bestattungskultur in Deutschland nachhaltig verändert. Ein weitverbreiteter Trugschluss wäre es allerdings, dieses Phänomen nur mit schnell und preiswert in Verbindung zu bringen. Gefragt sind vielmehr kreative Ideen und neue Angebote, die dem Wunsch nach Individualität und Vielfalt nachkommen. Wie eben die Beisetzung im künstlerisch gestalteten Kolumbarium „Made in Saarland“.

So hat die Vereinigte Feuerbestattung Saar in Zusammenarbeit mit der Zeiher GmbH in Klarenthal und dem Glaskunst-Unternehmen KALLENBORN- IRSCH aus Wallerfangen einen Entwurf mit fulminanten Glaskunstelementen realisiert, der Modellcharakter haben soll und sich zudem vielfach variieren lässt. Das Bauwerk als hochwertige Holzkonstruktion enthält 72 Urnenfächer mit einer speziellen Verschlusstechnik und wurde in handwerklicher Schreinerarbeit maßgefertigt. Die eindrucksvolle Front besteht aus einem einzigartigen hochwertigen Glaskunstensemble, das eigens vom Glaskünstler J.R. Kallenborn mit aufwendigen Techniken gestaltet wurde. Es handelt sich um ein farbenprächtiges Unikat, das vom Künstler bewusst so gehalten wurde, dass es in der Deutung frei interpretierbar ist.

Um der theologisch-ikonografischen Bedeutung des Lichts im Sinne von Erleuchtung und Erlösung gerecht zu werden („Am Anfang der Schöpfung schuf Gott das Licht und schied es von der Finsternis“, Gen. 1,3), stellt Licht neben der Glaskunst, dem harmonischen Holz und Cortenstahl ein weiteres bedeutendes prägendes gestalterisches Element des Kolumbariums dar. So enthalten die einzelnen Fächer des Kolumbariums eine aufwendige „warme“ LED-Beleuchtung, um der künstlerischen Glaskunsttechnik als zentrales Element die volle Entfaltung zu ermöglichen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Die künstlerische Gestaltung des Zugangsbereiches wurde übrigens vom Saarbrücker Künstler Werner Constroffer übernommen. Das neue (Referenz-)Kolumbarium kann täglich von acht bis 18 Uhr besucht und besichtigt werden. Am Wochenende, an Feiertagen und außerhalb der Öffnungszeiten ist der Besuch von Angehörigen mit Zugangsberechtigung möglich. Grundsätzlich und auch hier in Saarbrücken handelt es sich bei einem Kolumbarium um einen würdevollen Raum in privater Atmosphäre, in dem den Bedürfnissen einer modernen Bestattungskultur ganz besonders Rechnung getragen wird: Ruhen, Besinnen, Erinnern!

Die Verabschiedung mit Trauerfeier und Beisetzung finden hier an einem einzigen Ort statt, ohne dass durch Witterungsverhältnisse Beeinträchtigungen für die Angehörigen bestehen – sei es im engen Familienkreis oder mit großer Trauergemeinde. Soll heißen, ein Informationsbesuch dürfte von Interesse sein, besonders auch für Vertreter von Kommunen, die selbst Friedhöfe betreiben, und Kirchengemeinden – und natürlich auch für Bestatter mit Ambitionen.

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