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Lohnenden Investitionen in die perfekte Lieferkette

Der rasant wachsende Schreinerzulieferer Leyendecker HolzLand in Trier hat mit seinem saarlandhallen-großen neuen Logistikzentrum sowohl Liefergeschwindigkeit als auch -zuverlässigkeit nochmals stark verbessert. Der Wohnhandwerker hat hinter die Kulissen geschaut.

Bildnachweise: Leyendecker HolzLand / Esther Jansen

Wenn Edwin Steffen etwas anschiebt, funktioniert es auch. Denn: Er ist ins Gelingen verliebt. Heißt im Falle des geschäftsführenden Gesellschafters des prosperierenden Unternehmens Leyendecker HolzLand GmbH & Co. KG, besser zu sein als die Konkurrenz, also schneller und zuverlässiger liefern – und das möglichst ohne lästige und für alle Beteiligten ärgerlichen Reklamationen. Um diese ehrgeizigen Ziele erreichen zu können, bedarf es mitunter außerordentlicher Anstrengungen – wie der Bau eines neuen Logistikzentrums, das lockerleicht die Ausmaße der Saarbrücker Saarlandhalle hat.

Beim Rundgang durch die riesigen Hochregal-Lagerhallen kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, welch ein gigantischer Apparat letztlich nötig ist, um ein innovatives und sehr ehrgeiziges Kundenversprechen einzuhalten: bis 17.44 Uhr am Vortag bestellt, am Tag danach geliefert. „Nach einigen unvermeidlichen Anlaufschwierigkeiten funktioniert unser Workflow inzwischen sehr gut und vor allem fast ohne Reklamationen“, sagt der Chef nicht ohne Stolz in der Stimme. Egal ob der Schreinerbetrieb in Bitburg oder Prüm sitzt, in Kaiserslautern, Saarbrücken oder Schmelz und egal, ob nur ein einzelne Spanplatte oder eine ganze Palette Parkettboden geordert wird – der Schreinerpartner Leyendecker HolzLand liefert verlässlich. Und nicht nur das: Inzwischen ist die gebotene Logistikleistung so weit, dass der Lieferant exakt die Uhrzeit nennen kann, wann die gewünschte Tranche angeliefert wird. Eine Meisterleistung, für die viele kleine Rädchen perfekt ineinander greifen müssen.

Gearbeitet wird deshalb im Zwei- Schicht-Betrieb – ab sechs Uhr morgens bis Mitternacht. Und selbst wenn die Hallen danach menschenleer sind, sortieren die Maschinen mit ihrer faszinierenden Saugnapftechnik – wie von Zauberhand gesteuert – das Lager nachts so um, dass es tags darauf zeitliche Vorteile geben wird. Edwin Steffen sagt dazu: „Maschinen machen keine Fehler!“ Gemeint ist damit: Den optimalen Lagerplatz für die 1.800 verschiedenen Varianten an Holzwerkstoffen im Lager zu finden, überlässt man besser computergesteuerten Maschinen mit sanften Greifarmen, die darauf programmiert sind, sensible Ecken und Kanten wie rohe Eier zu behandeln – und auch so transportfähig zu verpacken, dass sie beim Kunden unbeschadet ankommen. „Ein Hauptgrund, warum wir so gut wie keine Reklamationen mehr haben“, sagt Geschäftsführer Edwin Steffen und räumt im Vorbeigehen noch schnell einen liegengebliebenen Verpackungsdraht aus dem Weg. Wer 40 Prozent Umsatzwachstum in nur vier Jahren schafft, darf sich für nichts zu schade sein, darf nichts dem Zufall überlassen und muss alles im Blick haben.

Eben deshalb besucht er nach und nach all seine 1.200 kaufenden Kunden, fährt immer mal wieder mit den Auslieferungs-Lastern mit und kennt so inzwischen die meisten Betriebe und vor allem die Bedürfnisse, Sorgen und Nöte seiner Kunden. Das hilft, wenn man wachsen und besser werden will. Das Unternehmen Leyendecker HolzLand versteht sich längst als die verlängerte Werkbank für die Schreinerbetriebe in Südwestdeutschland. Und weil das so ist, wird längst nicht nur einfach Holz geliefert, sondern mehr und mehr auch fix und fertig zugeschnittene und oberflächenveredelte  Teile, Türen und Fenster – so wie sie der Kunde für seinen Kunden braucht. Das bringt nicht nur eine höhere Wertschöpfung und den genannten Absatzzuwachs, sondern eine Kundenzufriedenheit, die sich herumspricht und damit wieder neue Kunden bringt.

Die braucht es auch, denn in jedem Jahr fallen 30 bis 40 zum Teil langjährige Kunden weg, ganz einfach deshalb, weil die Betriebsinhaber keine Nachfolger mehr finden und ihr Unternehmen deshalb aufgeben müssen. Ein Problem – nicht nur für die Firma Leyendecker. Dazugesellt sich noch der grassierende Fachkräftemangel und die im nahen Luxemburg zum Teil exorbitant besseren Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter. „Das bekommen wir schon zu spüren, aber der Preis für Leute ist hoch – zwei bis drei Stunden am Tag im Stau stehen müssen, kann auch mürbe machen und den Entschluss reifen lassen, doch besser wieder in Deutschland zu arbeiten“, sagt Edwin Steffen, der immer mal wieder Mitarbeiter nach Luxemburg verliert. Von seinen 130 Angestellten (darunter vier Saarländer) sind aber auch sehr viele dem Betrieb seit Jahren treu und man gibt sich erfinderisch, wenn es darum geht, neue Mitarbeiter anzuwerben: „Einen neuen Lkw- Fahrer finden sie heute nicht mehr über den klassischen Weg einer Stellenanzeige – unmöglich. Bei uns bringen die Fahrer neue Fahrer. Das funktioniert!“

Was auch funktioniert: Wegen der hohen und zuverlässigen Logistikleistung von Leyendecker HolzLand verzichten immer mehr Schreinerbetriebe auf ein eigenes Holzlager und ordern lieber just in time. Also exakt das, was gebraucht wird, zu genau der Zeit, wann es gebraucht wird, an den Ort, wo es gebraucht wird: manches direkt zur Baustelle, anderes lieber in die Schreinerwerkstatt. Und weil dieser neue Weg einfach überzeugend gut ist, musste in den vergangenen Jahren die Konkurrenz massenhaft die Segel streichen. Edwin Steffen erzählt, dass es vor 30 Jahren etwa im Saarland noch 26 inhabergeführte Holzhändler gab – heute ist es noch einer. Mit der von Leyendecker gebotenen Qualität der Produkte und der Geschwindigkeit der Lieferkette kann nur mithalten, wer ähnlichen oder gar besseren Service bietet. Und das ist schwer.

Denn welcher kleinere Konkurrent kann schon von Ostbelgien bis Aachen, in den Westerwald, bis nach Ludwigshafen, Pirmasens, Ostfrankreich und nach Luxemburg liefern. Und nicht zu vergessen das Saarland. So kommt es, wie es kommen musste: Qualität setzt sich durch, die Schreinerkollegen sprechen darüber, wie zufrieden sie sind und machen so kostenloses Marketing für ein Unternehmen, das sich durch gezielte Großinvestitionen, ehrgeizige Ziele und präzisen Übernacht- Lieferservice groß und größer gemacht hat. Unternehmertum in seiner besten Form ist hier zu erleben – geprägt von einem Mann, der sich nicht nur nicht zu schade ist, liegengebliebene Verpackungsschnüre aus dem Weg zu räumen, sondern der auch groß denken und handeln kann. Lesen Sie zum Architektenforum bei Leyendecker HolzLand auch den Beitrag auf Seite 25 dieser Ausgabe.

 

Mehr Infos:

Leyendecker HolzLand GmbH & Co. KG

Geschäftsführer Edwin Steffen

Luxemburger Straße 232

54294 Trier

Telefon: 0651-82620

E-Mail: holzleyendecker.REMOVE-THIS.de

Internet: www.leyendecker.de

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