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Startschuss für Netzwerk des Wohnhandwerker-Nachwuchses

Das erste Juniorentreffen war ein voller Erfolg. Der Zuspruch war gut, wird aber noch besser, wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass das persönliche Kennenlernen in lockerer Runde Gold wert ist.

Bildnachweise: HKH Saar

In Zeiten von Smartphone und SocialMedia ist es beileibe keine Selbstverständlichkeit, dass sich junge Menschen in der analogen Welt treffen, um sich kennenzulernen, um sich über ihren Beruf auszutauschen und: um sich zu vernetzen. Es ist Montagabend, 18 Uhr, eigentlich haben alle Feierabend. Doch die, die der Einladung zum ersten Juniorentreffen der Wohnhandwerker gefolgt sind, haben ihr Kommen bestimmt nicht bereut. Geladen haben die alten Hasen, die weitsichtig genug sind, die Zukunft des Wohnhandwerks in guter Nachwuchsarbeit zu sehen und die genau wissen, dass sie selbst einmal loslassen müssen und dies frühzeitig tun sollten. Deshalb der erste Schritt. Einer der gut reden kann, locker drauf ist und seine Nachfolge im Betrieb selbst rechtzeitig geregelt hat, bricht das Eis: Karl Friedrich Hodapp, Landesinnungsmeister der Schreiner und Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Holz und Kunststoff Saar sowie Geschäftsführer der Schreinerei Hodapp in Saarbrücken will mit dem Juniorentreffen „eine gewinnbringende Situation schaffen“, wie er sagt. Der 62-Jährige selbst hat vor 41 Jahren seine Meisterprüfung gemacht und möchte den „Gedankenaustausch“ zwischen den Generationen fördern und kann sich auch vorstellen, Vertreter der nachwachsenden Generation als „assoziierte Mitglieder im Vorstand aufzunehmen“ – damit die Verbands- und Lobbyarbeit nicht nur aus dem Blickwinkel der „alten Hasen“ gemacht wird, wie er sagt. Klingt gut, klingt mutig, klingt vernünftig. Im Verlauf des Abends finden sich aus dem Kreis der Junioren auch zwei, die das Angebot für die Gruppe gerne stellvertretend annehmen: Sven Steinmann und Florian Jost, zukünftig also Gasthörer in Vorstandssitzungen.  meint, dass Kontakte knüpfen bei Bier und Rostwurst (wie an diesem schönen Sommerabend) eminent wichtig für Jung und Alt sein können. Verbandsvorstand Raphael Haas, dessen drei Kinder allesamt im Wohnhandwerk ihre Berufskarrieren machen,  betont seinerseits die Wichtigkeit des Dialogs mit dem Nachwuchs: „Die jungen Leute haben schließlich ganz andere Bedürfnisse, Blickwinkel und Ziele, da ist es von enormer Bedeutung, dass wir uns austauschen“.

Dass die vermeintlich „alten Herren“ bei diesem ersten Juniorentreffen zunächst das Wort führen, soll die Ausnahme bleiben. Die Idee ist vielmehr, dass die beiden jüngeren Schreinermeister in Diensten des Verbandes, Patrick Dietz und David Hartmann, die künftigen Treffen im Zweimonats-Rhythmus moderierend begleiten sollen. Zum Auftakt gibt es eine Betriebsbesichtigung der Lehrwerkstatt in Von der Heydt, die natürlich jeder der Anwesenden kennt. Weniger aber die neuen Anschaffungen in Sachen Digitalisierung – und deren Anwendungsfelder.  Da wäre einmal der Beschriftungs- und Schneidlaser zur Einführung der Lasertechnologie, der auf großes Interesse stößt, weil man mit ihm etwa Äpfel zu Birnen machen kann: ganz einfach, indem man auf den Apfel unfallfrei und gut sichtbar das Wort Birne eingraviert. Beeindruckend. Auch der Joke mit der Zigarette kommt gut an. David Hartmann schafft es nämlich auf das dünne, tabakumhüllende Papierchen eines Glimmstengels „Die Letzte“ einzubrennen. Das kommt gut an bei den jungen Wohnhandwerkern im Werkraum der Lehrwerkstatt, weil sie sofort Ideen haben, wie eine solche Technologie ihren eigenen Berufsalltag bereichern kann. Die gestellten Fragen jedenfalls lassen darauf schließen.

Aber, was wird hier eigentlich vorgeführt? Die Lasertechnologie bietet eine zukunftsorientierte Möglichkeit, um Holz und Holzwerkstoffe ohne Sägen, Bohren und Fräsen zu bearbeiten. Ein Vorteil zeigt sich auch in der Materialvielfalt, denn auch Plexiglas oder alle Kunststoffe, die kein PVC beinhalten, können bearbeitet werden. Den Zuschnitt erledigt das Lasersystem. Vor dem gemütlichen Teil des ersten Juniorentreffens werden noch die Funktionen des neu angeschafften 3-D-Druckers demonstriert, die Vorzüge des neuen Schneid- und Folienplotters erklärt und der Hintersinn der Anschaffung eines ActivPanels als Zentrum des digitalen Klassenzimmers erläutert. Die Art und Weise der Nachfragen lassen den Schluss zu, dass die Entscheidung der Mandatsträger im Verband, auf neueste Technik zu setzen, vom Nachwuchs sehr wohlwollend zum Ende des 1. Juniorentreffens der Wohnhandwerker aufgenommen wird.

Die Fortsetzung folgt am Dienstag, 3. Dezember, ab 18 Uhr. Dann wird ein Expertenvortrag über die Werbemöglichkeiten von Facebook, Twitter und Co. aufklären. Rege Teilnahme erwünscht!

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